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Gasthof Paulus in Neustadt a. d. Donau

Neubau und Umbau eines großen Gasthofes mit ca. 300 Sitzplätzen in mehreren Gasträumen.

Auftragsumfang:
Entwurfs- und Ausführungsplanung des Bauwerks einschließlich Innenausbau und Gastrotechnik (Küche, Theke etc.)

Investitionsvolumen ca. € 2,5 Mio.Fertigstellung 2008

Gasthof Paulus in Neustadt

Das alte Gasthaus der Familie Paulus in Marching bei Neustadt a. d. Donau entsprach nicht mehr den hygienischen und baulichen Anforderungen an einen zeitgemäßen und  zukunftsorientierten Gastronomiebetrieb.

Die alte Gastronomie war geprägt von einem starken Veranstaltungsgeschäft und Stoßbetrieb an den Wochenendtagen. Diesen Gegebenheiten war im neuen Betrieb Rechnung zu tragen.

Das alte Hauptgebäude wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die beiden Veranstaltungsräume im Erdgeschoß und  im 1. Obergeschoß des Nebengebäudes waren in das Gesamtkonzept zu integrieren. Im 1. OG des Neubaus haben wir eine großzügige Wohnung für die Familie Paulus eingeplant. Das 2. OG sowie das Dachgeschoss sind für den nachfolgenden Ausbau von Gästezimmern und einer weiteren Wohnung vorgerichtet.

Der neue  Betrieb  sollte zu den bereits ca. 220 Sitzplätzen der beiden Säle über attraktive Räumlichkeiten für die Passanten des Tagesgeschäftes und kleinere Veranstaltungen in mehreren Gasträumen unterschiedlicher Größe verfügen.

    

 

Die Küche haben wir technisch und  funktionell so  ausgelegt, das sowohl größere Veranstaltungen wie  auch das a`la carte-Geschäft gleichzeitig abgewickelt werden können.  D. h. die einzelnen Arbeitsposten in der Küche – vor allem am Herd -  mußten so flexibel ausgelegt werden, das sowohl das kleine Tagesgeschäft während der Woche mit einer 2-Mann-Besetzung genauso effizient zu bewältigen ist, wie die große Vereinsfeier oder der Faschingsball mit mehr als 300 Gästen und einer Küchenbrigade von 6 oder noch mehr Mitarbeitern.

Hohe Ausgabeleistung der Küche (gegenwärtig bei  ca. 400 Essen Bankett und a`la carte gemischt), funktionell strukturierte Arbeitsposten mit kurzen Wegen, die auch Springerfunktionen effektiv ermöglichen und funktionierende Hygienezonen vor allem in den Spül- und  Lagerbereichen.

 

 

Ein besonderes Augenmerk legten wir auf die Anordnung kreuzungs- und störungsfreier Erschließungs- und Verkehrswege für Gäste und Mitarbeiter, ebenso auf die funktionierenden Betriebsabläufe, nicht nur in der Küche, sondern auch im Service und Büffetbereich. So haben wir die Thekenanlage im Erdgeschoss an einer zentralen Stelle im Gastronomiebereich positioniert, um zu den einzelnen Gasträumen möglichst kurze Laufwege zu gewährleisten.

Ein weiteres Augenmerk legten wir bei der Grundrißgestaltung auf die Sichtbezüge von Gastbereichen und Wirtschaftsbereichen untereinander. Die offen konzipierte Küche erlaubt Durchblicke vom Ausgabepass in den vorderen Gastraum und darüberhinaus zur zentralen Theke sowie zum Gewölbesaal im Nebengebäude. So hat die Küchenbelegschaft Einblicke in das Geschehen in der  Restauration, sieht die Gäste und wird selbst wahrgenommen ohne auf dem Präsentierteller zu stehen. Die Beschäftigten in Küche, Theke und Service stehen in Sichtkontakt und nehmen Geschäftsverlauf und damit verbundene Aktivitäten im Gastbereich wie in der Küche besser wahr.

    

 

Kapazitäten:

Stube                          20 Sitzplätze

Restaurant                 39 Sitzplätze

Grotte                         14 Sitzplätze

Gewölbesaal           120 Sitzplätze

Saal                          100 Sitzplätze

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Gesamt                    293 Sitzplätze

 

 

 Impressionen: